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Was haben Blended Learning und Blended Whiskey gemeinsam?
Blended Learning ist auf dem Vormarsch. So verkünden es die E-Learning-Analysten. Aber auch die tatsächliche Nachfrage nach dieser Art des Lernens weist in dieselbe Richtung. Doch was ist eigentlich Blended Learning? Die Meinungen gehen weit auseinander. Ein Vergleich mit Blended Whiskey soll ein wenig Licht ins Dunkle bringen.
Eppingen, 07. Januar 2011. Was Lernen oder Learning ist, weiß jeder. Was Whiskey ist, weiß auch jeder. Aber was hat es mit dem Wörtchen "Blended" auf sich, das man sowohl beim Learning als auch beim Whiskey findet?
Beim Whiskey ist ein Blend eine Mischung aus verschiedenen Whiskeys. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Verschnitt. Grundlage für einen Blend ist nicht selten der Grain-Whiskey. Grain Whiskey wird aus Weizen, ungemälzter Gerste und anderen Getreiden außer Mais gebrannt. Dem Grain-Whiskey werden bis zu 50 andere Whiskeys zugemischt. Diese stammen sowohl aus Malt- als auch aus Grain-Brennereien. Malt bezeichnet Whiskey, der ausschließlich aus gemälztem Gerstenmalz hergestellt wurde. Aus Kostengründen ist der Anteil von Malts gegenüber den Grains meist sehr gering. Allerdings bringen die Malts den Charakter und die Aromen in den Whiskey, die den Blend prägen. Blended Whiskey wird so zu einem Markenprodukt mit immer gleichem Geschmack gemischt.
Durch die fein abgestimmte und ausgewogene Mischung der verschiedenen Whiskey-Sorten kommt es zu einem feinen Blended Whiskey, der sich schon durch einen besonders angenehmen Geruch auszeichnet und der dem Genießer mundet.
Doch wie sieht es nun mit dem Blended beim Learning aus? Auch hier haben wir eine Mischung. Grundlage ist meist ein Präsenzworkshop im klassischen Seminarraum. Diesem werden zahlreiche weiter Lernaktivitäten beigemischt, z.B. Live Online Training im virtuellen Klassenzimmer, Web Based Trainings, gemeinsames Lernen in Diskussionsforen und Wiki oder Selbststudium mit Lernskripten. Die Kunst beim Design von Blended-Learning-Kursen ist es, die richtigen Zutaten in der richtigen Mischung zusammenzufügen – wie beim Blended Whiskey.
Während jedoch der Blended Whiskey eine bis ins Jahr 1853 zurückgehende Tradition hat, ist Blended Learning noch eine relativ junge Disziplin. Entsprechend sind viele Blends beim Learning noch eher als erste Versuche zu sehen. Da werden einfach mal ein paar Zutaten zusammengemischt und dann schaut man, wie es dem Lernenden mundet. Schmeckt es nicht, mischt man munter weiter – geradeso wie die Urväter des Blended Whiskeys.
Doch wir können vom Blended Whiskey lernen. So wie es beim Whiskey darum geht, den Gaumen und die Nase des Genießers durch eine wohlausgewogene Mischung zu erfreuen, muss beim Blended Learning der Lernprozess durch eine wohlabgestimmte Mischung der verfügbaren Zutaten so unterstützt werden, dass er beim Lernenden einen optimalen Lernerfolg erzielt. Alle Lernmethoden müssen fein aufeinander abgestimmt sein, so dass der Lernende ein nahtloses Gesamtlernerlebnis verspürt.
Obwohl recht jung, verfügt die FCT Akademie in Eppingen, Baden-Württemberg, über eine bis ins Jahr 1997 zurückgehende Erfahrung im Blended Learning. Wir kennen die drei grundlegenden Zutatengruppen – Präsenzlernen, Fernlernen und E-Learning – und deren viele Bestandteile bestens und wissen, wie man damit ausgezeichnete Blended-Learning-Programme mischt.
Schauen Sie doch einfach mal für eine unverbindliche Probe bei uns herein.
