Die Sache mit dem Wolfsrudel …

01. Jun 2017

Auf LinkedIn habe ich unlängst ein sehr interessantes Bild entdeckt. Es zeigt ein Wolfsrudel auf Wanderschaft. Die Interpretation des Bildes ist die, dass die schwächsten Wölfe vorneweg gehen, das Hauptrudel eingepackt ist zwischen zwei Gruppen sehr starker Tiere, und der Leitwolf – der geht ganz hinten, von wo aus er alles überblick und jederzeit steuern und eingreifen kann.

Ein sehr schönes Bild, das mir spontan gut gefallen hat. Wäre so etwas nicht auch wunderbar auf ein menschliches Team zu übertragen, wo das Team stressfrei ist, wenn die Geschwindigkeit durch die Schwachen bestimmt wird? Schauen wir uns also die Wölfe noch einmal genauer an. Wenn wirklich die Schwachen das Tempo bestimmen, ist dann die Gefahr nicht groß, dass das ganze Rudel zu langsam vorankommt und so vielleicht nicht genug zu fressen findet? Am Ende verhungert? So gesehen kann man das Bild auch anders interpretieren. Und auch hier stellt sich wieder die Frage nach dem Team? Ist es nicht auch so, dass ein Team versagt, wenn es sich an den Langsamen und Schwachen orientiert? Oder können wir uns als Menschen gar nicht mit den Wölfen vergleichen? Haben wir nicht auch moralische Pflichten?

Das dieses Bild in der Tat unterschiedliche Denkweisen hervorruft wird deutlich, wenn man den Artikel „Die Sache mit dem Wolfsrudel …“ liest, den ich später entdeckt habe. Hier wird der ersten Interpretation „Schwache Wölfe vorne“ eine andere Interpretation gegenübergestellt. Und das macht die Sache spannend, den in der Tat lässt sich das Bild sehr unterschiedlich interpretieren. Und wie weit die eine oder andere Interpretation auf die Menschen übertragbar, darüber lässt sich trefflich diskutieren oder zumindest nachdenken.

Lernende Grüße aus dem Rheinland

Konrad Fassnacht

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