Fort Knox – Wie Sie Zeitdiebe draußen halten

22. Sep 2017

„Ich habe keine Zeit!“ – Wenn Sie nach diesem Satz googlen finden Sie, Stand 22. September 2017, ungefähr 433.000 Ergebnisse. Sie wissen aus den Vorherigen Blog-Beiträgen, dass das so nicht ganz stimmt. Wir haben alle jeden

Tag 24 Stunden zur Verfügung. Diese Aussage ist als nicht wirklich Zeichen eines bestehenden Mangels als vielmehr Symbol unserer Zeit: wir muten uns einfach zu viel zu, was wir alles in den 24 Stunden schaffen wollen. Aber das ist noch nicht alles. Zahlreiche Zeitdiebe, die uns den ganzen Tag über begegnen, graben uns zusätzlich den Zeitstrom ab. Grund genug, dass wir uns diese Zeitdiebe einmal genauer ansehen.

Zeitdiebe sind in der Tat eine recht gefährliche Bande. Sie kommen oft unerkannt. Sie sind manchmal ganz schlimme Räuber, manchmal aber muss man die Zeitdiebe auch akzeptieren, ihn jedoch in seine Schranken verweisen. Überlegen Sie bitte kurz, welche Zeitdiebe bei Ihnen ein- und ausgehen, bevor Sie weiterlesen.

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Sicherlich sind Ihnen eine ganze Menge dieser Diebe eingefallen. Hier eine kleine Liste, wo uns diese Konsorten begegnen können: Aufschieben, Unterbrechungen, Staus, Missverständnisse, überflüssige Besprechungen, ineffiziente Telefonate, Suchen nach allem Möglichen, Surfen im Internet, Kommunikation in Social Media und vieles mehr. Sie erkennen an dieser kurzen Liste schon die schwierige Situation im Umgang mit Zeitdieben. Hierzu ein Beispiel:

Kommunikation mit Social Media wie Facebook macht einfach Spaß und ist sicherlich ein wichtiges Instrument der Kontaktpflege geworden. Wenn ich aber wichtige Aufgaben vor mir herschiebe, weil ich mich von den Social Media nicht losreißen kann, dann werden diese plötzlich zu Zeitdieben.

Wie können wir nun aber vorgehen, wenn wir unsere Zeit wie Fort Knox vor Zeitdieben schützen wollen? Sehen Sie sich einige Praxistipps an.

Praxistipp 1:

Es geht nicht darum, dass wir uns von den schönen Dingen des Lebens verabschieden, weil sie uns von den wichtigen Aufgaben abhalten. Es geht darum, dass wir diese Dinge bewusst und ohne schlechtes Gewissen erledigen. Wenn wir mit unseren zu erledigenden wichtigen Aufgaben unter Druck geraten, weil wir zu lange in Facebook waren, dann hat ein Zeitdieb zugeschlagen.

Praxistipp 2: 

Finden Sie heraus, ob das, was Sie gerade tun, ein Zeitdieb ist oder nicht. Halten Sie zwischendurch kurz inne und überlegen Sie, ob das, was Sie im Augenblick tun, zielführend ist. Es kann ohne weiteres auch sehr zielführend sein, wenn Sie auf dem Sofa faullenzen – solange Sie es bewusst tun und nicht hinterher in Stress geraten.

Praxistipp 3:

Identifizieren Sie die Dinge, die immer Zeitdiebe sind und halten Sie diesen aus Ihrem Zeit-Fort-Knox draußen. Dinge aus Bequemlichkeit oder anderen Gründen vor sich herschieben ist zum Beispiel immer ein Zeitdieb, denn irgendwann müssen Sie es erledigen, meistens dann, wenn Sie gar keine Zeit dafür haben. Unterscheiden Sie jedoch das bewusst Verschieben vom Aufschieben. Bewusstes Verschieben im Sinne der Planung von Aufgaben ist ein Instrument des Zeitmanagements. Aufschieben im Sinne des Vor-sich-Herschiebens ist ein Zeichen von Inkompetenz.

Praxistipp 4:

Akzeptieren Sie die Zeitdiebe, die Sie nicht verhindern können. Wenn Sie im Stau stehen hilft Panik nicht weiter.

Und wenn Sie mehr darüber wissen wollen, wie Sie Ihre Zeitdiebe erkennen und draußen halten, dann besuchen Sie doch einfach unser Blended Learning Training Zeitmanagement, Selbstmanagement und Arbeitsorganisation. Mehr Informationen hierzu finden Sie auf unserer Veranstaltungswebseite.

Lernende Grüße aus dem Reiseland

Konrad Fassnacht

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Konrad Fassnacht

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